Kursbereich

Sonnenherz Kursbereich

Hier findest du alle Aufzeichnungen der Sonnentanz-Calls, die Action Steps sowie notwendige Materialien.

Im Bonus-Bereich (unten) findest du ergänzende Meditationen, die du dir auch gerne herunterladen kannst.

Aufzeichnung Info-Call 1

> Action Steps

Step 1: Erlernte Liebes-Muster reflektieren

Erinnere dich an die Meditation aus dem Info-Call und vertiefe deine Erkenntnisse schriftlich.

  • Was hast du als Kind über Liebe gelernt?
  • Wofür wurdest du belohnt?
  • Wofür wurdest du bestraft? 
  • Was hast du über Männer/Frauen gelernt?
  • Was hast du über Gefühle gelernt?

Step 2: Schutzstrategien skalieren

Schutzstrategien sind Verhaltensweisen, die wir als Kinder/Jugendliche anwenden, um uns vor Überforderung zu schützen, die Liebe der Eltern/Erziehungsberechtigten zu sichern und Bestrafung zu vermeiden.

Im Worksheet findest du eine Übersicht der gängigsten Schutzstrategien und eine Liste, wo du Zahlen vergeben kannst.

Schau dir die Liste der Schutzstrategien an und mache die Skalierung. Vergib eine Zahl von 1 – 10 für jede Strategie. Eine 10 wäre: „Das ist mir ganz vertraut, passiert mir oft“ und 1 wäre „Passiert mir nicht/ Kenne ich kaum“.

Definiere deine 3 Haupt-Schutzstrategien, die du im Beziehungskontext (in anderen Lebensbereichen können andere Strategien dominant sein) am häufigsten anwendest!

Step 3: Kindheitswunden skalieren

Schau dir die Liste mit den typischen Kindheitswunden an und vergib auch hier für jede Wunde eine Zahl von 1 – 10. 

Schau, welche 3 – 5 Wunden im Liebesleben am häufigsten getriggert werden!

Aufzeichnung Info-Call 2

> Action Steps

Step 1: Liebeshistorie analysieren

Der erste Schwarm, der erste Liebesbrief, der erste Kuss – diese frühen Erfahrungen in der Liebe brennen sich tief in unser Herz ein. Sie prägen unser Selbstwertgefühl oft viel stärker, als wir denken.

Gerade in diesen ersten, unsicheren und verletzlichen Momenten entstehen häufig Wunden, die wir auch Jahrzehnte später noch spüren. Selbst wenn wir längst erwachsen sind, kann sich in bestimmten Situationen plötzlich wieder der unsichere Teenager oder das verletzte Kind in uns melden.

Denn Kindheits- und Jugendwunden verschwinden selten von alleine. Sie bleiben in uns gespeichert – und werden immer wieder durch ähnliche Situationen oder Dynamiken angetriggert.

Oft suchen wir in Partnerschaften genau das, was wir als Kind vermisst haben: bedingungslose Liebe, Sicherheit, das Gefühl, wirklich gesehen und wichtig zu sein. Wir sehnen uns danach, verstanden, akzeptiert und geliebt zu werden.

Nimm dir deshalb Zeit, deine Liebesgeschichte bewusst zu betrachten. Im separaten Worksheet kannst du deine bisherigen Erfahrungen aufschreiben und reflektieren. So erkennst du, welche Erlebnisse dich geprägt haben – und wie sie mit deinen Kindheitswunden zusammenhängen.

Step 2: Werte ermitteln

In einer Partnerschaft spielen deine Werte eine zentrale Rolle – sie sind wie die tragenden Säulen eurer Beziehung. Werte sind beständig und bestimmen, ob du dich in einer Beziehung wirklich erfüllt und gesehen fühlst. Wenn deine Werte nicht gelebt oder sogar verletzt werden, führt das unweigerlich zu Leid, egal wie sehr du dich anpasst oder arrangierst.

Bedürfnisse sind dagegen kurzfristiger und oft leichter zu erfüllen. Hunger, Müdigkeit oder das Bedürfnis nach Ruhe kannst du dir selbst stillen. Auch emotionale Bedürfnisse – wie Nähe oder Trost – kannst du dir zu einem großen Teil selbst geben, wenn du gelernt hast, liebevoll mit dir umzugehen.

Aber Werte kannst du dir nicht „einfach selbst erfüllen“. Wenn dir zum Beispiel Freiheit wichtig ist, wirst du in einer Beziehung mit einem klammernden Partner dauerhaft leiden. Wenn Abenteuer für dich ein zentraler Wert ist, wirst du dich in einer Beziehung ohne Lebendigkeit und Abwechslung langfristig eingeengt fühlen.

Deshalb ist es so wichtig, dir über deine eigenen Werte klar zu werden – und auch zu prüfen, ob sie in deiner Partnerschaft wirklich gelebt werden. Denn nur wenn deine Werte in der Beziehung respektiert und geteilt werden, kann Liebe dauerhaft nährend, stabil und erfüllend sein.

Markiere alle Werte farblich, die für dich relevant sind (du kannst es auf das Thema Partnerschaft beziehen, oder auch allgemeiner halten. Wie du magst.)

Step 3: Must haves und No Go's definieren

Im dritten Schritt lade ich dich ein, deine Must haves und No Go’s in Beziehungen zu definieren. Lege für beide Kategorien jeweils eine Liste an.

Must haves sind umverhandelbare Bedingungen, die für dich einfach die Basis einer Beziehung bilden. Sie sind eben nicht „nice to have“, also wären schön, sondern für dich wirklich die Grundlage.

No Go’s sind Gegebenheiten, die für dich einfach nicht gehen in einer Beziehung – eben No Go’s sind. Das können Punkte sein, die gegen deine Werte verstoßen oder deine Grenzen überschreiten. 

Beziehe für diese beiden Liste gerne alle Erkenntnisse aus den vorherigen Action Steps mit ein.

Aufzeichnung Info-Call 3

> Action Steps

Step 1: Innere Kind Meditation wiederholen

Mache mindestens ein weiteres Mal die Meditation aus dem Call und geh in Kontakt mit deinem inneren Kind.

Konzentriere dich vor allem darauf, ins Gefühl zu kommen, so gut es gerade eben geht. Es ist nicht so wichtig, was du genau siehst – wichtig ist, dass du in die Liebe und in das Mitgefühl für deinen verletzten inneren Anteil kommst, der sich so oft nicht gesehen und verstanden fühlt.

Erinnere dich: Du hast alles in dir, wonach du dich sehnst.
Lass es fließen.

Step 2: EFT anwenden

EFT (Emotional Freedom Technique) ist eine Klopftechnik, die dir hilft, akuten Stress zu regulieren und Emotionen abfließen zu lassen.

Wende die Technik an, wann immer du gestresst bist, Angst hast, dir Sorgen machst oder einfach ein unangenehmes Gefühl in dir hast.

Step 3: 5-Sekunden-Atmung

Eine weitere Methode, um dich schnell und unkompliziert zu regulieren, ist die 5-Sekunden-Atmung.

Nimm dir mindestens einmal am Tag ein paar Minuten Zeit, um bewusst 5 Sekunden einzuatmen, 5 Sekunden den Atem anzuhalten und dann wie durch einen Strohhalm 5 Sekunden lang auszuatmen

Dein System bekommt durch diese ruhige, kontrollierte Atmung das Signal:
„Ich bin in Sicherheit.“
Dein Nervensystem beruhigt sich, das Stresslevel geht runter, du kannst wieder klarer denken.

Step 4: Trigger-Tagebuch anlegen

Beginne ab jetzt, deine Trigger schriftlich festzuhalten – am besten in einem Trigger-Tagebuch. Du kannst aber auch eine Notiz im Handy anlegen.

Immer dann, wenn du merkst: „Ah, jetzt ist mein verletztes inneres Kind aktiv“, schreibst du irgendwo kurz auf, was passiert ist. Gerne kannst du auch dazuschreiben, welche Schutzstrategie du genutzt hast und welche Kindheitswunde angepiekst wurde.

Die aufgeschriebenen Trigger-Situationen dienen als Basis, um in den Gruppencoaching-Calls dann tiefer damit arbeiten zu können.

Wenn du gerade keine partnerschaftlichen Trigger hast, dann nimm gerne Situationen aus anderen zwischenmenschlichen Kontakten, die etwas in dir auslösen.

Aufzeichnung Info-Call 4

> Action Steps

Step 1: Spiegelübung

Nimm dir ein paar Minuten jeden Tag Zeit – vielleicht morgens oder abends im Bad – um dich im Spiegel wirklich anzuschauen. Dir richtig in die Augen zu schauen.

Wenn du magst, sprich auch Gedanken laut aus. Beobachte, was das mit dir macht. 

Es kann erstmal sehr ungewohnt sein und es können Schamgefühle kommen. Lass dich nicht beirren, beobachte aufmerksam, was du denkst und fühlst und bleib im Kontakt mit dir selbst.

Diese Übung wirkt sehr intensiv, wenn du dich darauf einlassen kannst.

Step 2: Liebesbrief an dich selbst

Schreibe den schönsten Liebesbrief, den du je geschrieben hast – und zwar an dich selbst!

Mach dir schöne Musik an, nimm dir ein Blatt Papier oder ein Notizbuch, mach es dir gemütlich und schreib diesem wundervollen Menschen, der du bist.

Beginne mit:

„Liebe [dein Name],
was ich dir schon lange einmal sagen wollte…“

und dann lass dein Herz schreiben. Drück dein Verständnis aus. Dein Mitgefühl. Deine Wertschätzung. Stell dir wirklich vor, du liebst diesen Menschen (dich selbst) aus tiefstem Herzen und bedingungslos.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser wunderschönen Übung!

Step 3: Partnerschafts-Vision

Jetzt fließt alles zusammen, was wir bisher in SONNENHERZ gemacht haben.

Nimm dir für diesen Action Step Zeit und schaffe dir ein schönes Ambiente, was dich dabei unterstützt, in eine gute Energie zu kommen. Vielleicht ein schöner Platz in der Natur, dein Lieblingscafé, morgens im Bett mit einem Kaffee oder Tee… Schau, was sich gut anfühlt.

Und dann lass alle inneren Begrenzungen los und schreibe dir bis ins Detail auf, wie du dir eine ideale Liebesbeziehung vorstellst. Hierbei ist es egal, ob du gerade vergeben bist oder nicht. Es ist so viel mehr möglich, als du denkst!

Frag dich: Wie willst du dich mit deiner Beziehungsperson fühlen?
Was erlebt ihr zusammen?
Wie kommuniziert ihr?
Wie sieht euer Sexleben aus? Welche Werte teilt ihr?
Wie sieht euer Alltag aus?
Wie behandelt dich deine Beziehungsperson?
Wie bist DU als ideale Partnerin?

Greife hier auch gerne deine Erkenntnisse aus der Meditation im Call mit auf.

Bitte, BITTE mach diesen Action Step unbedingt, auch wenn du bisher vielleicht nicht alle geschafft hast. Denn für deine zukünftige Beziehungsrealität ist eine klare und gefühlvolle Vision echt essenziell.

Viel Freude beim Träumen wünsche ich dir!

Bonus-Bereich

Hier findest du zusätzliche Materialien, die Sonnenherz wunderbar ergänzen.

Viel Freude damit!

Guten Morgen Meditation

Starte in den Tag mit einer Guten Morgen Meditation, die dir hilft, dich innerlich auszurichten, deine Schöpferkraftzu aktivieren und dich mit dir selbst zu verbinden!

Einfschlaf-Meditation

Diese Meditation hilft dir, am Abend deinen Tag zu reflektieren und runterzufahren, damit du gut schlafen und dich erholen kannst. Lade dir diese Meditation am besten auf dein Handy herunter, denn dann kannst du sie auch offline hören und dabei einschlafen!

Meditation: Urvertrauen stärken

Lehn dich zurück und stärke dein Vertrauen ins Leben und darin, dass alles seine Richtigkeit hat mit dieser Meditation!

Herzöffnungs-Meditation

Diese Meditation unterstützt dich dabei, dein Herz zu öffnen und wieder mehr Gefühle zuzulassen.

Kurze Erklärung zu der tiefen Atmung: ein tiefer Atmen signalisiert deinem System, dass du in Sicherheit bist. Der Sympathikus (wird bei Stress aktiv) wird heruntergefahren und der Parasympathikus springt an. In diesem Modus kann dein Körper regenerieren und du fühlst dich sicher und geborgen.

Lilian von Wernsdorff
Empowerment Coaching
Limsdorfer Dorfstr. 43
15859 Storkow