Über mich

Lilian von Wernsdorff

  • Abitur an der Waldorfschule Aachen
  • Freiberuflich tätig als Instrumentallehrerin seit 2006
  • Studium Arts and Culture, Bachelor of Arts an der Maastricht University, Niederlande
  • Auslandssemester in Granada, Spanien
  • Mehrjährige Erfahrung als Kinder- und Jugendreiseleiterin in Deutschland und Frankreich
  • Chefreiseleiterin für ein Englisch-Sprachcamp in Italien
  • Betreuung von Bewerbungen und Ausbildungsseminaren für Sprachreiseleiter
  • Betreuung und Probenleitung auf zahlreichen Orchesterreisen
  • Ausbildung zum Coach beim ifap Köln durch Prof. Dr. Manuel Tusch

Geboren in Belgien auf dem Land bin ich schon seit Kindheitstagen sehr naturverbunden, abenteuerlustig und neugierig. Ich spielte immer draußen, kletterte auf die höchsten Bäume, trug Kleidung die praktisch war und trat sehr selbstbewusst auf.

Mit der Pubertät kamen starke Selbstzweifel, ich fühlte mich falsch, als würde ich nicht dazugehören. Erste Gedanken an meine Zukunft kamen auf und lösten große Unsicherheit in mir aus. Was kommt nach der Schulzeit? Was ist der Sinn meines Lebens? Wie soll ich ein Studium wählen? Welcher Beruf entspricht meiner Berufung? Was erwartet mein Umfeld von mir? Und was kann ich überhaupt gut?

Daraus entwickelte sich eine permanente Zukunftsangst und ein immenser Druck. Nach dem Abitur brauchte in ein Jahr Zeit, um das richtige Studium für mich zu finden – in dieser Zeit absolvierte ich verschiedene Praktika, in Schulen und einem Kindergarten, fand dort jedoch nicht meinen Platz. Also suchte ich weiter und entschied mich für ein breitgefächertes Studium in Maastricht, um mir möglichst viele Wege offen zu halten.

Während meines Studiums wurden viele Interessen angeregt, doch auch nach dem Abschluss stand die Frage im Raum: Was mache ich jetzt damit?

Ich arbeitete in unterschiedlichen Kontexten, fühlte mich aber nie am richtigen Platz und war innerlich noch auf der Suche. Ich dachte, ich muss doch jetzt endlich einen sicheren Job finden, Geld verdienen. Aber ich spürte immer wieder so deutlich, dass ich das, was ich gerade tat, einfach nicht richtig war. Ich war oft verzweifelt und unglücklich, weil mein Verstand gegen meine eindeutige Intuition gehandelt hat. Ich wusste, ich bin hier nicht richtig, aber mein Kopf hat gesagt: „Du musst aber.“

Dann habe ich die Coaching Ausbildung angefangen und endlich gespürt, dass ich auf dem  richtigen Weg bin. Ich entschied schnell, diesem Ruf zu  folgen und mich als Coach selbstständig zu machen. Heute habe ich meine Angst vor der Zukunft abgelegt und entscheide immer wieder neu wie, wo und mit wem ich arbeite. In meiner Arbeit als Coach und auch als Klavierlehrerin gehe ich auf und sehe Beruf und Hobby miteinander vereint.

Ich liebe es vor allem, jungen Menschen etwas beizubringen und intensiv an Ideen und deren Umsetzung zu arbeiten. Deswegen habe ich mich im Rahmen meiner Coaching-Ausbildung entschieden, mit jungen Menschen zu arbeiten, welche ähnliche Herausforderungen zu meistern haben und auf der Suche nach ihrem Weg sind, besonders beruflich.

Ich bin der Überzeugung, dass ein frühes Ablegen von äußeren Druckfaktoren und inneren Glaubenssätzen zur Realisierung der eigenen Träume und zu einem glücklicheren Leben führen kann. Denn wer gar nicht erst in die Falle der inneren und äußeren Zwänge tappt, kommt nicht in Versuchung, die eigenen Träume hinter den grauen Mauern des Alltags zu vergraben!

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