Die Macht der Gewohnheiten

Dein Leben besteht aus Jahren.

Jahre bestehen aus Monaten.

Monate bestehen aus Wochen.

Wochen bestehen aus Tagen.

Das, was du jeden Tag tust, wird irgendwann dein Leben!

Wenn ich eine Sache benennen müsste, die ich dieses Jahr verstanden habe und die tiefgreifend etwas verändert hat, dann ist es die Macht der Gewohnheiten. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit persönlicher Weiterentwicklung, Meditation und Spiritualität. Aber immer nur punktuell, und diese Themen waren nie wirklich greifbare Bestandteile meines Alltags.

Aber mittlerweile habe ich eine Morgenroutine, die aus 10 Schritten besteht (ein Blogartikel dazu folgt), meditiere täglich, höre mehrmals die Woche Podcasts (meine Herzensempfehlung ist der Podast „Happy, holy and confident“ von Laura Malina Seiler), ernähre mich vegan, kaufe kaum noch Konsumartikel und lebe einfach sehr bewusst. Und das führt zu tiefgreifenden Veränderungen in meinem Grundgefühl. Denn dadurch, dass ich mich jeden Tag mit diesen Themen in Form von praktischen Erfahrungen befasse, verändere ich mich wahnsinnig schnell. Wenn ich vor einigen Monaten noch ein Grundgefühl der Wut, der Trauer, des Dramas, der Angst und Hilflosigkeit verspürt habe, dann fühle ich jetzt überwiegend Glück, Dankbarkeit, Freude und Frieden. Denn ich habe begriffen: das, was ich jeden Tag tue, formt mich. Formt meine Seele, meinen Geist und meinen Körper. Genauso, wie ich nach zwei Monaten Ergebnisse sehe würde, wenn ich jeden Tag einen Apfel äße anstatt eine Cola zu trinken, merke ich ja auch einen Unterschied, wenn ich jeden Tag eine inspirierende Podcastfolge hörte, anstatt einer unterhaltsamen, aber oberflächlichen Radiosendung.

Aber warum poche ich darauf, diese Dinge wirklich regelmäßg zu tun? Würde es nicht reichen, ab und zu gute Tage einzubauen oder mal ein interessantes Seminar zu besuchen? Hin und wieder ein gutes Buch zu lesen? Ab und zu mal zu meditieren?

Es ist so: Alles, was zur Gewohnheit geworden ist, kostet uns keine Willenskraft! Und das ist sehr wichtig, denn unsere Willenskraft ist begrenzt. Täglich müssen wir unglaublich viele Entscheidungen treffen, welche uns Kraft kosten. Es gibt erfolgreiche Menschen, die jeden Tag dieselbe Kleidung tragen, damit sie eine Sache reduzieren, wo sie täglich eine Entscheidung treffen müssen und Willenskraft und Energie verbrauchen!

Wir können deshalb nicht von einem Tag auf den nächsten 10 Gewohnheiten einführen, denn jede müssen wir bewusst tun und vielleicht sogar einen kleinen Widerstand überwinden. Das würde zu viel Willenskraft rauben, dazu führen, dass wir irgendwann aufgeben und dann den Eindruck haben, wir hätten versagt.

Aber wenn wir nach und nach Dinge täglich machen, dann werden sie irgendwann (die Forschung sagt, nach etwa 21 Tagen) ganz automatisch ausgeführt, so wie Zähne putzen oder Auto fahren.

Nimm dir einen Moment Zeit um zu überlegen: Welche drei Dinge möchtest du in deinen Alltag integrieren?

Und dann nimm dir eine Sache vor für diesen Monat, und im nächsten Monat nimmst du eine zweite Sache dazu, bis du dann in drei Monaten alle drei Dinge gewohnheitsmäßig ausführst.

Das könnte zum Beispiel so aussehen:

3 Dinge, die ich integrieren möchte:

 1. täglich für 5 Minuten meditieren
2.  täglich 20 Minuten an der frischen Luft spazieren gehen
 3. jeden Morgen 3 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin

Dann könntest du im Dezember Punkt 1 integrieren, im Januar Punkt 2 hinzufügen und im Februar Punkt 3. Und ich verspreche dir, im März machst du alle drei Dinge von ganz alleine, wenn du sie täglich ausführst 🙂

Meine Tipps für neue, sexy, beglückende Gewohnheiten:

  • Früh aufstehen statt ausschlafen
  • Chai Latte mit Sojamilch anstatt Kaffe mit Kuhmilch
  • Täglich 10 Minuten Sport anstatt einmal im Monat joggen zu gehen
  • Einen Essensplan machen und gezielt einkaufen, anstatt jeden Tag zu überlegen: „Was esse ich heute?“

Ich wünsche dir viel Freude bei der Integration von neuen Gewohnheiten!

Deine Lilian

1 Kommentar zu „Die Macht der Gewohnheiten

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